\documentclass[12pt,a4paper]{article}
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\begin{document}
\sloppypar
{\large
\begin{center}
\textbf{Wof"ur die Geometrische Feldtheorie gut ist}\\
\end{center}}
\begin{center}
\emph{Ulrich \textsc{Bruchholz}}\footnote{Dipl.-Ing.
\textsl{Ulrich Bruchholz},~http://www.bruchholz-acoustics.de}\\
{\footnotesize 4. August 2006\\}
\normalsize
---
\end{center}

Als erstes m"ochte ich einige Zitate kommentieren, die Manfred
\mbox{\textsc{Geilhaupt}}\footnote{
\mbox{http://www.fh-niederrhein.de/\textasciitilde{}physik07/index.html}}
freundlicherweise kolportiert hat. Diese Zitate geben in charakteristischer
Weise die heute vorherrschende Meinung wieder.

Aus  Richard P. \textsc{Feynman}'s Buch "`Vom Wesen
physikalischer Gesetze"' (1964):
\begin{itemize}
\item
   Bisher ist es niemandem gegl"uckt, Elektrizit"at und Schwerkraft zu zwei
   verschiedenen Aspekten ein und der selben Sache zu machen.
\end{itemize}
     Mit der Geometrischen Feldtheorie ist genau das gegl"uckt.
     Diese gemeinsame "`Sache"' ist die Geometrie der in der
     Relativit"atstheorie vereinigten Raumzeit.
\begin{itemize}
\item
   Unsere heutigen physikalischen Theorien, die Gesetze der Physik,
   bestehen aus einer Vielzahl verschiedener Teile, die nicht alle
   zusammenpassen. \dots ich kann lediglich "uber die Gemeinsamkeiten der
   verschiedenen Gesetze reden. Der Zusammenhang zwischen ihnen entzieht sich
   unserem Verst"andnis.
\end{itemize}
     Das ist eine treffende Darstellung der Situation. Es hat aber
     keinen Sinn, diese "`Teile"' mit Macht vereinigen zu wollen,
     weil diese auf unterschiedlichen \emph{Methoden} beruhen. Man kann
     nur unter einer Methode vereinigen. Das ist mit Gravitation
     und Elektromagnetismus gelungen. Die Quantenph"anomene werden
     dabei ber"ucksichtigt. Die Ph"anomene wohlgemerkt, nicht die
     Theorie~!
\begin{itemize}
\item
   Sollten Sie sich eine Theorie "uber einen gemeinsamen Ursprung (von
   elektrischer Kraft und Gravitationskraft) zusammengezimmert haben, m"ussen
   Sie sich fragen, wie solch ein Mi\ss{}verh"altnis (Gr"o\ss{}enunterschied)
   zustande kommen kann.
\end{itemize}
     Es kann extreme Gr"o\ss{}enverh"altnisse geben. Die haben wir zur Kenntnis
     zu nehmen. Der Begriff "`Mi\ss{}verh"altnis"' geh"ort nicht in die
     Naturwissenschaft. Der ist rein subjektiv.\\
     Wenn wir die \emph{Kr"afte} zwischen Ladungen und die zwischen Massen
     bei gleichem Abstand vergleichen, erkennen wir deren bevorzugte
     Wirkungsbereiche. Na und~? Dagegen betr"agt der Einflu\ss{} auf
     die Metrik bei einem Radius von $ 10^{-15} $m aus Masse, Spin, Ladung,
     magnetischem Moment jeweils etwa $ 10^{-40} $.\\
     "Ubrigens ist der Versuch, eine Theorie "`zusammenzuzimmern"',
     von vornherein zum Scheitern verurteilt. Eine gemeinsame Theorie
     von Elektromagnetismus und Gravitation ergibt sich von selbst,
     wenn man das richtig anpackt. Es ist auch falsch,
     nach einem "`gemeinsamen Ursprung"' zu suchen. Den gibt's nicht.
     Die richtige Frage an die Natur besteht darin, was die konkreten
     Gr"o\ss{}en "uberhaupt sind.
\begin{itemize}
\item     
   Zum Schluss dieser Vorlesung m"ochte ich auf einige Eigenschaften
   hinweisen, die die Schwerkraft mit den anderen Gesetzen gemein hat.
   Erstens wird sie mathematisch ausgedr"uckt; die anderen ebenfalls. Zweitens
   ist das Gesetz nicht genau. Einstein mu\ss{}te es modifizieren und trotzdem
   stimmt es noch immer nicht ganz, da wir noch die Quantentheorie
   einarbeiten m"ussen. Das Selbe trifft auch f"ur alle anderen Gesetze zu, sie
   sind durch die Bank nicht exakt. Bei allem bleibt ein Rest von Geheimnis,
   "uberall m"u\ss{}ten wir noch etwas einflicken.
\end{itemize}
     Warum \emph{mu\ss} die Quantentheorie eingearbeitet werden ? Was soll
     dieses Flickwerk ? Die unterschiedlichen Methoden passen nie zusammen.
     Nat"urlich muss eine umfassende Theorie die Quantenph"anomene
     \emph{ber"ucksichtigen}. Die Ph"anomene sind nicht gleichbedeutend mit
     der Theorie~!
     (Die geometrische Feldtheorie ber"ucksichtigt die Quantenph"anomene.)
\begin{itemize}
\item
   Sonderbar in der Physik ist, dass wir, um die Grundgesetze
   auszudr"ucken, noch immer die Mathematik brauchen. (Manfred's
   pers"onliche Anmerkung: Aus Grundprinzipien sollen sich die Gesetze der
   Physik herleiten lassen. Siehe Einstein, der aus dem Prinzip "`tr"age Masse
   ist von schwerer Masse nicht zu unterscheiden"' das Newtonsche
   Gravitationsgesetz hergeleitet hat)
\end{itemize}
     In der Geometrie treffen sich Mathematik und Physik :-)
\begin{itemize}
\item
   Immerhin kennt niemand den letzten Grund [der
   Gravitationsgesetze]. So
   haben wir bis heute kein anderes Modell der Gravitationstheorie als die
   mathematische Formel.
\end{itemize}
     Na ja, die Geometrie ist mehr als eine mathematische Formel.
     Wahrscheinlich ist die Geometrie der "`letzte Grund"', wie ihn
     \textsc{Feynman} meint.
\begin{itemize}
\item     
   Jedes unserer Naturgesetze ist eine rein mathematische Aussage einer
   ziemlich komplexen abstrusen Mathematik. Warum? Ich habe keine blasse
   Ahnung. So leid es mir tut, es scheint nun einmal unm"oglich zu sein, die
   Sch"onheiten der Naturgesetze ohne Schummelei auf eine Weise zu erkl"aren,
   dass auch Nichtmathematiker sie empfinden k"onnen.
\end{itemize}
     Die Mathematik ist abstrus, solange die Zusammenh"ange fehlen.
     Unter dem Dach der Geometrie entfaltet sich die ganze Sch"onheit
     der Naturgestze.
\begin{itemize}
\item
   Immer wieder stellt sich jedoch heraus, dass sich die gro\ss{}en
   Entdeckungen samt und sonders von ihnen [konkreten Modellen] entfernen und
   viel abstraktere Formen annehmen, kurzum, dass Modelle f"ur die wirklich
   gro\ss{}en W"urfe nichts taugen.\\
   \dots ~Dagegen k"onnen
   alle Versuche, sie durch philosophische Prinzipien zu erfassen oder durch
   die Einbildung sich auszudenken, einpacken.
\end{itemize}
     Mit den heute "ublichen modellbezogenen Methoden
     ist es nur folgerichtig, dass sich die Entdeckungen immer mehr
     von spezifischen Modellen entfernen. Das einzige Prinzip, das
     sich bisher bew"ahrt, ist die Geometrie. Sie hat sich f"ur die
     Gravitation voll bew"ahrt, und erf"ahrt ihre Kr"onung in der
     Geometrischen Feldtheorie, wo auch die Geometrie der elektromagnetischen
     Felder gekl"art wird. Die Quantenph"anomene werden dabei nicht au\ss{}er
     Acht gelassen.\\
     Es wird offenkundig, dass die Geometrie mehr ist als ein Modell.\\
     
Nach Boris \textsc{Unrau}\footnote{http://www.einsteins-erben.de}:
\begin{itemize}
\item
Die Allgemeine Relativit"atstheorie hat bisher allen experimentellen
"Uberpr"ufungen standgehalten. Sie ist aber eine klassische
       Theorie und ber"ucksichtigt nicht quantenphysikalische Ph"anomene.
\end{itemize}
Ja. Die Geometrische Feldtheorie ber"ucksichtigt sie, obwohl sie \emph{auch}
eine klassische Theorie ist. (Sie begr"undet aber neues Denken.)
\begin{itemize}
\item
  Die Quantentheorie wiederum ist auch
       experimentell gl"anzend best"atigt, \dots
\end{itemize}
Nicht durchweg. Diese ist ja auch ein Konglomerat aus verschiedenen
Theorien, von denen jede spezielle Ph"anomene ber"ucksichtigt.
\begin{itemize}
\item
Interessant w"are es nun zu erfahren, in welcher Entfernung von
Singularit"aten die Allgemeine Relativit"atstheorie an
Zuverl"assigkeit verliert.
\end{itemize}
Bei 1E-15m. Diese Angabe bezieht sich auf das
Koordinatensystem des Beobachters. Lokal existiert das
Gebiet um die Singularit"at gar nicht !\\
Damit macht die Geometrische Feldtheorie verl"assliche Aussagen
"uber Singularit"aten. 
Die Geometrische Feldtheorie umfasst
alle Gr"o\ss{}enordnungen. Sie braucht keine besonderen Quantentheorien,
weil sie selbst die Quantenph"anomene ber"ucksichtigt.

Einwurf von Manfred (stellvertretend f"ur alle Physiker):
"`Dann m"u\ss{}test du alle Quantenph"anomene, auch die noch nicht
erkl"art sind, kl"aren k"onnen???"'

Meine Antwort darauf:
Grunds"atzlich ja. Nat"urlich bin ich auch blo\ss{} ein Mensch und
wei\ss{} nicht alle. Anbieten kann ich folg.:
\begin{enumerate}
\item
Diverse Teilchengr"o\ss{}en (Masse, Drehimpuls, Ladung, magnet.Moment)
auch gegenseitig bedingt (!).
\item
Qualitative Ableitung von \emph{h} aus \textsc{Maxwell}'s Gleichungen
(mit diversen Vorhersagen).
\item
Plausible Interpretation der elektrischen Leitf"ahigkeit und Tunneleffekte
(inclusive vom "au\ss{}eren Beobachter wahrgenommenen "Uberlicht-
geschwindigkeiten).
\item
Klarstellung wie das mit Kausalit"at ist, und warum es "uberhaupt
m"oglich ist, statistische Methoden anzuwenden.\\
\end{enumerate}
\begin{itemize}
\item
Ich [Boris] denke auch, dass das die entscheidende Frage ist, wo sich diese
beiden m"achtigen Theorien [Relativit"atstheorie und Quantentheorie]
begegnen.
\end{itemize}
Die Theorien begegnen sich gar nicht. Die Ph"anomene begegnen sich
in \emph{einer} Theorie, und das ist die Geometrische Feldtheorie.\\

Das folgende Zitat erscheint mir als Quintessenz. F"ur die
zarten Nerven der deutschen Leser werde ich es nicht "ubersetzen.

\begin{quote}
   Behind it all is surely an idea so simple, so beautiful, that when we
   grasp it - in a decade, a century, or a millennium - we will all say to
   each other, how could it have been otherwise? How could we have been so
   stupid for so long? $ \quad $ -- $ \quad $
   \emph{John~Archibald~Wheeler}\footnote{zitiert von John \textsc{Baez} in
\mbox{http://math.ucr.edu/home/baez/constants.html}}
\end{quote}

\textsc{Wheeler} hat recht behalten !\\
Diese "`simple idea"' ist eine neue Art des Denkens, die
Werner \textsc{Mikus}\footnote{Entwicklungstherapie \textbf{1}, S. 9
und 28, 2001.} 
in der Psychologie formuliert hat.
Aber sie ist f"ur alle Wissenschaften relevant~!
Dieses Denken ersetzt das zeitbezogene Denken durch ein geometrisches
(vierdimensional, statisch). Damit entf"allt die Notwendigkeit,
nach irgendeiner Ursache f"ur den Zustand der Raumzeit zu fragen.
Quellen werden nicht gebraucht. Die Raumzeit \emph{IST}.

Die statische Sichtweise als solche ist nicht neu und wurde
f"ur die Physik von \textsc{Minkowski} vorgeschlagen. Dabei
wurde aufgrund von Sehgewohnheiten "ubersehen, dass die Quellen
notwendig entfallen.\footnote{Begr"undungen s. Artikel in
\mbox{http://bruchholz.psf.net}}
Denn die offizielle Physik versteht es nicht, mit Bildern bzw. Analogien
sachgerecht umzugehen. \textsc{Minkowski}'s Vorschlag wird nur als
Hilfsmittel zur Vereinfachung der Berechnungen gesehen. Umgekehrt
ergibt sich die Dynamik der dreidimensionalen Wirklichkeit von selbst
aus der geometrischen Wirklichkeit.\\
Die Bildanalytik (das ist die Wissenschaft
von den erlebbaren Zusammenh"angen) kann helfen, die Zusammenh"ange
zu begreifen und den mathematischen Formalismus der Imagination
zuzuf"uhren.
\end{document}
